23.11.2001 14:58

STS-Stiftung: Über 100 Anmeldungen eingegangen


Travel Inside vom 23. November 2001

Nun scheint die Migration der STAR-Mitglieder und Teilnehmer der Swiss Travel Security (STS) von der per Ende 2001 von der Bâloise gekündigten Versicherungslösung in die neugegründete Stiftung doch noch voranzuschreiten.

"Es sind bereits über 100 Anmeldeformulare bei uns eingetroffen", berichtet der STAR-Präsident Luc Vuilleumier. "Alle Formulare, die vor Ende November eintreffen, können bis Ende Jahr problemlos behandelt werden". Dem STS-Stiftungsrat gehören neben ihm Frank Furrer (Dr. iur, Uitikon-Waldegg) und Christian Bretscher (lic. iur, Winterthur) an. Derweilen ist der vom STAR-Präsidenten an die drei grössten TOs Kuoni, Hotelplan und TUI Suisse gesandte Anerkennungsvertrag der neuen STS-Stiftung von diesen noch nicht retourniert worden. Er beinhaltet, dass STS neu auch das Risiko bei Nichtpauschal-Reisen übernehmen und damit die Bankgarantie der Mitglieder bei den grossen TOs hinfällig werde. Thomas Burkart, Leiter Kompetenzzentren bei Kuoni, bestätigt, dass man von Seite Kuoni zusätzliche Bedingungen an die Unterzeichnung des Vertrages geknüpft habe und derzeit auf die überarbeitete Version von STAR warte. Bei Hotelplan und TUI Suisse lässt man sich noch Zeit, um das Vertragswerk eingehend zu prüfen. Bei diversen STS-Mitgliedern scheint indes der Geduldsfaden gerissen. Einige von ihnen unternehmen Anstrengungen, eine alternative Kundengeldabsicherung zur STS-Stiftung zu suchen. Bisher allerdings erfolglos, sagt ein STS-Retailer gegenüber TI. Es sei notwendig, dass alle Mitglieder gemeinsame Lösungen suchen würden. Vuilleumier gibt solchen Plänen keine Chance: "Es war ein grosser Glücksfall, dass wir damals die Bâloise für die STS gewinnen konnten. Die Mitglieder sollten begreifen, dass die Stiftung zwar nicht eine optimale, aber die einzig mögliche Lösung für STS ist." Beim Garantiefonds sind bislang 4 bis 5 Übertrittsgesuche von STS-Mitgliedern eingegangen. Urs Herzog bestätigt jedoch, dass die Anfragen zuletzt markant abgenommen hätten.