06.07.2004 11:30

STAR-Generalversammlung warf Fragen auf


Travel Inside vom 06.07.2004

An der 9. GV seit der Gründung nahmen letzte Woche in Muntelier-Loewenberg rund 10% der Mitglieder teil. 200 hatten die Einladung unbeachtet gelassen, weitere 140 sich entschuldigt. Dazu Vorstandsmitglied François Winckler: "Bei den meisten Vereinen nehmen nur 5 bis 10% der Mitglieder an der GV teil."

STAR-Präsident Luc Vuilleumier stellte in seinem mündlich abgegebenen Jahresbericht fest, dass sich im Vergleich zur Gründerzeit nicht viel verändert habe: "1997 erklärte Manfred Ritschard, die Herausforderungen für die KMUs würden immer grösser." Dem sei auch heute noch so, was betrüblich sei, aber auch zeige, dass eine gewisse Resistenz vorhanden sei. Vuilleumier gelobte, auch im 10. Jahr und angesichts des Swiss-Null-Entscheides den "kämpferischen Weg weiterzugehen."

Die statutarischen Geschäfte wurden in rekordverdächtiger Zeit und ohne nennenswerte Opposition erledigt. An der Frage des aus vereinsrechtlichen Gründen vorgeschlagenen Einbezugs der Höhe des Jahresbeitrags in die Statuten schieden sich die Gemüter während längerer Zeit. Schliesslich wurde diesem Antrag und der Erhöhung des Jahresbeitrags auf 500 Franken auch zugestimmt.

Dabei zeigte sich, dass einzelne Mitglieder Mühe mit dem Geschäftsgebaren des Präsidenten haben. So verliefen nicht alle Abstimmungen - auch die Wiederwahl des Präsidenten - einstimmig. Insbesondere Elvira Katalin Borföi beanstandete mehrmals, die Vereinigung sei weder in finanziellen noch inhaltlichen Fragen besonders transparent, was teils mit einem unterstützenden Gemurmel, aber auch mit mehrheitlichem Schweigen der Anwesenden zur Kenntnis genommen und vom Präsidenten vehement verneint wurde.